
Im Anbaugebiet der Margaux sind „vor allem Châteaux Margaux und Château Palmer tonangebend”, so die Journalisten Bettane und Desseauve.
Seit Ende der 1990er Jahre hat Château Palmer sich dem Streben nach der absoluten Schönheit verschrieben. Heute ist dieser „Troisième Cru Classé“ für die Margaux-Weine, so wie der Troplong Mondot in Saint-Emilion, eine regelrechte Ausnahme.
Der 2007er (der nur aus 40% der gesamten Lese erzeugt wurde) ist ein Wein von geradezu überwältigender Finesse und von „unbeschreiblicher Präzision“.
Mit seinen tiefen Aromen von Brombeere mit betörenden Akzenten von Veilchen, Vanille und Kaffee schafft dieser reine und natürliche Wein es, eine fast intime, wenn nicht gar magische - Beziehung zwischen ihm und seinem Genießer herzustellen.
Während die Kritikerin Jancis Robinson von der Financial Times in ihrem Kommentar „ein recht köstlicher Wein“ gewissermaßen reserviert bleibt, so können andere wie der französische Kritiker Jean-Marc Quarin, der den „Château Palmer 2007“ als „ganz herrlich likörig" bezeichnet, weder mit Worten noch Begeisterung zurückhalten…
Ein wahres Juwel!